Steinzeug-Geschirr

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Steinzeug Geschirr gibt es in Europa bereits seit dem 12. Jahrhundert. Ursprünglich stammt diese Keramik aus China, wo sie bereits seit dem 3. Jahrtausend vor Christus hergestellt wurde. Voraussetzung für die Herstellung in Europa war zum einen die Erfindung des Hochtemperaturofens, denn Steinzeug wird bei mehr als 1200 Grad Celsius gebrannt. Zum anderen benötigte man das Rohmaterial. Reiche Tonvorkommen gibt es bis heute im Westerwald bei den Orten Höhr und Grenzhausen und weiter Rhein abwärts bei Siegburg, Frechen und Raeren. Alle genannten Orte sind bis heute Hochburgen der Steinzeugproduktion.

Steinzeug Geschirr wird in den allermeisten Fällen an der Töpferscheibe frei gedreht. Die Dicke des gedrehten Gefäßes ist ein Qualitätsmerkmal. Besonders dünn gedrehte Keramik hat den Quarakter von Porzellan, dickere Teile sind schwerer und wirken robuster und rustikaler. Den eigentlichen Charakter des Steinzeug Geschirrs bestimmen die Glasuren, die in Mustern und Farben das Design des Geschirrs ausmachen.

Steingzeug Geschirr gibt es in traditionellen Formen und Mustern, die oft typisch für eine Region sind. Aber auch modernes Design, das sich über die Symbiose von Schönheit und Funktionalität definiert, bestimmt seit vielen Jahren den Markt. Farben und Formen verändern sich und passen sich dem Zeitgeschmack an.

Die Verwendung von Steinzeug Geschirr ist heute auch für viele junge Menschen Ausdruck ihres Lebensstils. Sie schätzen traditionelles, ehrliches Handwerk, das regionales Material, dessen Herkunft bekannt ist, verwendet. Hinzu kommt, dass Steinzeug Geschirr oft ganz in der Nähe entsteht und die Transportwege daher kurz sind. Man kann also guten Gewissens die Produktion von Steinzeug Geschirr als nachhaltig bezeichnen. Damit liegen die Steinzeug Produkte voll im Trend.